Fabrik nach Modernisierung

Die 1998-2000 durchgeführte Modernisierung erlaubte, die Umweltbelastbarkeit im Bereich von  Luft, Lärm und Schwingungen, Wasser- und Abwasserwirtschaft, sowie Geländedegradierung und Abfallwirtschaft auszuschließen. 

Luftschutz:

  • die Fabrik wurde umgebaut und seit Dezember 1999 eine energiesparende Technologie der Zementproduktion anstelle der alten energieverbrauchenden Technologie eingeführt – anstatt vier mit der „nassen” Methode arbeitenden Öfen, die große Staubmengen freisetzten, blieb ein Ofen, der den Klinker mit der „trockenen“ Methode herstellt und eine wesentlich geringere Staubenge in die Atmosphäre emittiert;

  • es wurde das System zur ständigen Überwachung der Emission aus dem Drehofen der Firma SICK installiert;

  • es wurden hochleistungsfähige Entstaubungsanlagen (Elektrofilter und Gewebefilter)
    auf allen neuen Produktionsanlagen, Technologielinien und Systemen ohne Entstaubung installiert.

Indikatoren der Schadstoffemission in kg für 1 mg des produzierten Zements 1982 – 2012.

Wasser- und Abwasserwirtschaft:

  • es wurde ein Pumpenwerk für Sanitärabwasser, die auf dem Fabrikgelände entstehen, gebaut. Dies ermöglichte deren Richtung in die städtische Kläranlage, die die Erreichung höherer Schadstoffreduzierung garantiert;

  • es wurde die alte Fabrik-Kläranlage für Sanitärabwasser aus dem Betrieb gesetzt, die sich in der Flussaue an der Oder befindet.

Lärm und Schwingungen

  • es wurden Lärmsicherungen gegen Hauptlärmquellen in Form von Dämpfern, sowie Schallschutz und -wänden eingeführt und auf diese Weise der aus der Fabrik in die Luft kommende Lärm begrenzt;

  • es wurden zwei spezielle Bagger der japanischen Firma Komatsu gekauft und in ständigen Betrieb gesetzt, was den Verzicht auf die Gewinnung des Rohstoffs aus dem Steinbruch mittels der Sprengmethode erlaubte und gleichzeitig den Lärm und paraseismischen Schwingungen reduzierte.

Abfallwirtschaft:

  • gemäß Beschlüssen ist die Fabrik berechtigt, Abfälle wiederzugewinnen, die als Zusätze zum Klinker und Zement gebraucht werden, es sind u.a. Hüttensand, Gips usw.,

  • die Fabrik führt die Abfalltrennung;

  • die erzeugten Abfälle werden durch entsprechende, zur Abfallabfuhr berechtigten Außenstellen abgenommen.